1., 2., 3., 4. Ballast abwerfen! – Mit Ballaststoffen!

Ballaststoffe helfen uns und unserer Gesundheit. Sie halten uns fit für alles, was da noch kommt. Daher ist mein Blog 6 den Ballaststoffen gewidmet. Lest, was unserer Gesundheit zuträglich ist.

1. Ballaststoffreich sind: Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten sowie in geringen Mengen auch in Milch 

Ballaststoffe (engl. „dietary fiber“, seltener „non nutritive carbohydrates“) sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten sowie in geringen Mengen auch in Milch.[1]

Für Personen, die allergisch auf Obst reagieren: Findet heraus, welches Obst und Gemüse ihr essen könnt und was für euch verträglich ist!

Ballaststoffe binden bis zu 100% ihres eigenen Gewichtes an Wasser. Für die Verdauung sind sie hervorragend geeignet!

2. Auswirkungen einer ballaststoffreichen Ernährung auf unsere Gesundheit: 

  • durch die Wasserbindung wird das Nahrungsvolumen im Darm erhöht und wir fühlen uns satt;
  • wir kauen mehr, somit ist eine ausreichende Vorverdauung möglich;
  • unsere Verdauungssäfte werden angeregt;
  • durch die Menge an Volumen wird unser Darm besser durchblutet; 
  • Ballaststoffe werden bakteriell abgebaut, dadurch tritt ein vermehrtes Wachstum unserer nützlichen Darmbakterien (siehe hierzu meinen Blog 5) auf. Das Stuhlvolumen wird erhöht.
  • Unser Darm arbeitet normal;
  • nicht alle 2 Stunden haben wir Hunger (kurzkettige Kohlehydraten, wie z.B. Weißmehl, weißer Zucker sind nach 2 Stunden verdaut) und Insulin  muss nicht permanent ausgeschüttet werden. Die Blutzuckerwerte stabilisieren sich in der Folge;
  • Ballaststoffe sind reich an Mineralien;
  • Schadstoffe werden gebunden, da Ballaststoffe körperfeindliche Stoffe binden und ausscheiden. Giftstoffe, körperschädliches LDL-Cholesterin wird ausgeschieden.

Ein ballaststoffreiches Frühstück findet ihr in meinem 1. Blog „Morgenmüsli – Das ist ein toller Start in den Tag! Außerdem bringt es den Körper in basisches Milieu. Siehe mein Kurs.

3. Ballaststoffarm: Weißmehl, Zucker, Süßigkeiten, viel Fleisch und Fleischprodukte

Heutzutage enthält die Nahrung zu viele isolierte Kohlehydrate. Es wird zu viel Zucker konsumiert. Leichtverdauliche, ballaststoffarme, dafür energiereiche Nahrungsmittel (kurzfristige Wirkung) werden vorgezogen. Der Anteil an Vitalstoffen, wie Vitamine, Mineralien und Spurenelementen ist dabei wenig. Wir sind nicht lange satt, ganz im Gegenteil: sie machen hungrig. Daher konsumieren wir gerne viel davon. Übergewicht (siehe unten) und ernährungsbedingte Krankheiten ergeben sich daraus. 

Fettdepots werden gebildet. Im Übermaß zugeführte Kohlehydrate verwandeln sich im Stoffwechselgeschehen in gesättigte Fettsäuren, die in Depotfett umgewandelt werden.

Übersäuerung als Krankheitsursache. Ein Stoffwechselprodukt der Kohlehydrate ist die Säure. Wird diese im Übermaß erzeugt, wird sie durch Abpufferungssysteme im Blut in die kleinen Blutgefäße transportiert und können als Grund für Gefäßveränderungen angesehen werden. Der Körper erlebt diese Übersäuerung als ständige Müdigkeit und Energielosigkeit.

4. Verbesserungen mit ballaststoffreicher Ernährung

Übergewicht entsteht oft durch ballaststoffarme Ernährung (vermehrter Verzehr von Weißmehl, Zucker und Süßigkeiten, Hunger alle 2 Stunden (außerdem: Vitamin-B-Räuber) ist die Folge.

Diabetes mellitus – Leicht verdaulichen Kohlehydraten (Weißbrot, Toast, Brötchen, Weißnudeln) sind nach 2 Stunden abgebaut, Hunger wird ausgelöst und erneut wird Insulin von der Bauchspeicheldrüse gefordert. Also alle 2 Stunden Insulinausschüttung; irgendwann gibt die Bauchspeicheldrüse auf. Konsequenz: Diabetes mellitus, auch „Altersdiabetes“ genannt. 

Wenn wir langkettige Kohlehydrate verzehren (Vollkorngetreide/Ballaststoffe), erreichen wir eine längere Sättigung unseres Körpers. 

Arteriosklerose kann verhindert werden. Wenn Cholesterin im Darm an Ballaststoffe gebunden wird, lagert es sich nicht an unseren Blutgefäßen ab und verengt sie (Sklerose). Insgesamt wird der Blutcholesteringehalt gesenkt.

Gallensteine – Es kommt zu weniger Cholesterin-Gallensteinen, da weniger Cholesterin im Körper verweilt.

Bleibt gesund!


[1]   Quelle: Google

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