Denaturierte Lebensmittel? – Die Natur schenkt uns alles !!

Viele Menschen wissen bereits, dass bewusste Ernährung viel zur Gesundheit beitragen kann. Alte Ernährungsgewohnheiten haben oft ursächlich zu Erkrankungen geführt. Die sog. „Zivilisationskrankheiten“ sind Resultat davon. Meist in westlichen Regionen der Welt verbreitet und oft nach dem II. Weltkrieg entstanden. Die Not, der Krieg damals war vorbei, langsam, langsam gab es wieder Versorgung mit Lebensmitteln und unreflektiert wurde sich ernährt. Hauptsache, es kam etwas auf den Tisch!

Beispiele für die sog. Zivilisationserkrankungen: Diabetes, Gicht, Rheuma, Fettsucht, Galle-, Leber-, Nieren- u. Darmleiden, Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Parallel dazu haben sich die Ernährungsgewohnheiten in den zivilisierten Ländern in erschreckendem Maße von natürlichen Produkten weg entwickelt. Die Nahrung, die uns die Erde so reichhaltig schenkt, wird nicht mehr in der ursprünglichen Form genossen, sondern durch aufwendige technische Verfahren verändert – leider oft zu unserem Negativen. Also immer gut auf Kleingedrucktes und Inhaltsstoffe achten!

Nachfolgend aufgeführt, unsere natürlichen und wichtigsten Nahrungsmittel:

Getreide – ist das wichtigste Grundnahrungsmittel in der Ernährung aller Menschen seit tausenden von Jahren, zumindest in den westlichen Kulturen. Jedoch mit weißen Nudeln, schneeweißem Reis, Weißbrot und Brötchen, produziert aus weißem raffinierten Mehl, büßen wir alle wertvollen Nährstoffe ein, die das Getreide uns liefern kann.

Brot aus vollem Korn enthält geradezu einen Schatz an Mineralstoffen und Vitaminen, besonders Vitamin B. Dieser „Schatz“ verbirgt sich aber nur in den Randschichten und den Keimen des Korns und nicht in seinem wertlosen weißen Mehlkern. Bäcker backen mittlerweile zahlreiche Brotsorten, die nicht nur gesund sind, sondern auch wundervoll schmecken. Mittlerweile gibt es auch Naturreis, Vollkornbrot- und Nudeln, Grünkern, Buchweizen, Dinkel- und Maisprodukte. Wenn das Brot mit nicht zu fettem Belag auch noch sorgfältig gekaut wird (mind. 30 x pro Bissen), dann erhält unser Organismus die wichtigen Nährstoffe.

Mal ein Brötchen oder Weißbrot mit Marmalade, o.k. – kein Problem – mal …. (!!).

Soja wird in den östlichen und fernöstlichen Ländern überwiegend als Grundnahrungsmittel verwendet. Interessant und zu erwähnen ist, dass in diesen fernöstlichen Ländern die Raten mancher Krebserkrankungen niedriger sind. Siehe meinen Blog hierzu von  Dezember 2020.

Fett – Ist für den Stoffwechsel ebenso wichtig wie Eiweiß und Kohlehydrate. Wichtig neben den gesättigten Fettsäuren (wovon wir nicht zuviel zu uns nehmen sollten) sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (kaltgepresste Pflanzenöle in abgedunkelten Flaschen), die u.a. viel Vitamin E enthalten. Am Besten keine gehärteten Fette zu sich nehmen.

Gemüse – enthält für die Verdauung lebenswichtige Ballast- und Mineralstoffe. Empfehlung: öfter Gemüse auch roh essen, so zwischendurch (der Blutzuckerspiegel wird dadurch konstant gehalten und es passieren weniger „Überfälle“ auf den Kühlschrank am Feierabend). Das Zauberglas ist hier auch zu empfehlen, siehe diese Website unter Kurse  – Ernährung.

Obst – Obst enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Wer weiß das nicht? Ein Obsttag in der Woche eingelegt, mit Obst, das wir vertragen und mögen, entschlackt ganz wunderbar – ohne Hungergefühl. Siehe Kurs.

Milch – es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Milch für den erwachsenen Organismus eigentlich nicht mehr auf den Plan gehört. Die darin enthaltene Laktose kann der erwachsene Organismus (im Gegensatz zum Säugling in der Stillzeit) nicht mehr aufspalten. Es kommt u.a. zu Ablagerungen an Gelenken. Siehe hierzu: Prof. Dr. Walter Veith, Thema: „Milch“.

Zucker – praktisch ohne Wert. Dafür Suchtauslöser und ein großer Energieräuber. Zucker benötigt für seine Verwertung die Vitamine des B-Komplexes, die eigentlich wichtige Bausteine für den Organismus sind. Zucker in jeder Form, auch Honig oder Sirup dient dem Genuss, nicht der Ernährung.

Zucker können wir mal konsumieren, genau dasselbe, wie mit Brötchen und Weißbrot – klar (!) kein Problem – mal …und noch mal … (!!).

Hauptsache wir kehren zum Konzept der gesunden Ernährung zurück. Ein natürliches Alternativprodukt zu Zucker ist „Stevia“ (allerdings nur das mit 97% Rebaudiosid A)[1] mit erstaunlicher Süßkraft (übersteigt die Süßkraft von Zucker um ein vielfaches mit praktisch 0 Kalorien).

Einige Tipps:

  • Eine Alternative zu zuckerhaltigem Nachtisch: Desserts aus gebratenem Obst (kann auch ein oder 2 Löffel Sojajoghurt drauf – die gibt es mittlerweile in vielen Varianten);
  • Ballaststoffreiche Mahlzeiten für zwischendurch: Karotten, Kohlrabi, Radieschen, Rettich; (Zauberglas)
  • Sojaprodukte: sie liefern wertvolle Proteine ohne negative Seiten;
  • Bei denaturierten Lebensmitteln: auf Kleingedrucktes achten (Vorsicht: krebserregende, giftige Substanzen, Konservierungsstoffe, künstliche geschmacksidentische Aromastoffe, Zucker, usw.)

Und nicht vergessen:

Suchtgefahr liegt bei den konzentrierten, denaturierten Kohlehydraten. Weniger bei den Lebensmitteln für die Eiweißzeit (Trennkost – Kurs). Vernünftige Nahrungszusammenstellung hat nichts mit dem Verzicht auf kulinarische Genüsse zu tun. Nur nicht mehr alles und vor allen Dingen nicht mehr alles zusammen. Schöne Grüße.

Bleiben Sie gesund!


[1]Bezug: Kräuterhaus St. Bernhard, 73342 Bad Ditzenbach, www.kraeuterhaus.de

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.