„Jo-Jo-Effekt“???? – Hier das Warum und wie raus!

Eine Studie der New Yorker Rockefeller-Universität hat an 2 Gruppen geforscht. Es befanden sich übergewichtige als auch normalgewichtige Personen in den Gruppen.

Bei der ersten Gruppe wurden die Kalorien um ca. 10% verringert. Beobachtet wurde in der Folge, dass sich der gemessene Energieverbrauch dieser Gruppe um 15-20% verminderte. Die Probanten verbrauchten also weitaus weniger Energien, als ihnen zugeführt wurde. Die Fettreserven wurden also nicht angegriffen.

Bei der zweiten Gruppe wurden die Kalorien entsprechend erhöht. Die Steigerung der Kalorienzufuhr führte zunächst zu einer Gewichtszunahme. Allerdings nicht sehr. Es war zu beobachten, dass der Energieverbrauch sich erhöhte, also mehr körperliche Bewegung erfolgte.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es im Gehirn eine Art Steuerung für Senkung- bzw. Erhöhung des Energieverbrauchs gibt. Dort scheint das Maß für ein individuelles Grundgewicht gespeichert zu sein. Während meines Studiums lernte ich, dass in der Kindheit die Menge an Fettzellen festgelegt wird. Also, Muttis bitte aufpassen!!  Dies wird auch vom BDI, Berufsverband Deutscher Internisten e.V. bestätigt. Sie schreiben in einem aktuellen Bericht, dass ein internationales Forscherteam herausgefunden hat, dass selbst strikte Diäten oder gar eine Magenverkleinerung langfristig an der Zahl der Fettzellen nichts ändern können (Nature 2008: doi:10.1038/nature06902). 

Bekannt ist dieser Effekt als die sog. „Homöostase“.

Die Definition im „Pschyrembel“ – Klinisches Wörterbuch – dazu lautet: „Homöostase: Konstanz (Aufrechterhaltung) des sogenannten inneren Milieus des Körpers mit Hilfe von Regelsystemen im Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) als übergeordnetem Zentrum. Darüber verläuft die Regelung der Körpertemperatur, des Kreislaufs, des pH-Wertes, des Wasser- und Elektrolyt-haushalts, die Steuerung des Hormonhaushalts“. 

Heißt das etwa, Veränderung anzustreben sei zwecklos?????

Nein!!

Wir müssen uns mit Faktoren wie „Gewohnheit“ und „Prägungen“ auseinandersetzen. Und:

Die vollwertige Trennkost, die in meinem Kurs gelehrt wird, ist keine Diät im herkömmlichen Sinne. Sie ist eine Form der Ernährung. So wie es die vegetarische Form der Ernährung gibt und eine vegane Form. Wir verzichten also nicht auf Dauer. Wir können alles essen. Nur nicht mehr alles zusammen. 

Naja, aber 3 Pfund Schlagsahne täglich, eher nicht!

Wenn wir bei der von uns gewählten Form – der Vollwertigen Trennkost – bleiben, nachdem wir z.B. 10 Pfund abgenommen haben, bewirkt dies, dass wir nicht wieder zunehmen. Voraussetzung: wir bleiben beim Konzept! So trainieren wir neue Gewohnheiten. Es kommt darauf an, diese neuen Gewohnheiten einzuspulen bis sie zu neuen Prägungen werden. Unser Gehirn befindet sich zwar ziemlich weit oben, steht jedoch nicht über uns. Wir stehen mit unseren Entscheidungen drüber!

Nahezu jedes Programm läßt sich in unserem Kopf umschreiben. Das benötigt eine gewisse Zeit. Wir lassen uns auf eine langfristige Angelegenheit ein. Und wir haben GeduldAlte Gewohnheiten werden durch neue Gewohnheiten ersetzt. Dann hingegen betrachtet der Körper diesen neuen Zustand als das normale Level, der vor Veränderungen geschützt ist. Selbst nach einem üppigen Essen müssen wir nicht gleich Gewichtszunahme beklagen, wir erhöhen dann unseren Energieverbrauch und gehen zum Konzept zurück! 

Was hier noch besonders hervorgehoben werden muss ist, dass wir kein Hungergefühl haben (mehrfache Aussage aller meiner Seminarteilnehmer)!

Alte Gewohnheiten werden zu neuen Gewohnheiten! Dafür spricht die Erfahrung, dass Menschen ihr Gewicht durch falsche Gewohnheiten nach oben bekommen haben. Das geht auch runter!

Ein guter Tipp zum Schluss: Arbeiten wir mit Affirmationen! Mit diesem Mentaltraining lassen sich Veränderungen leichter umsetzen und schneller verinnerlichen. Wir geben unserem Unter-bewusstsein damit Anleitung, was es zu tun hat. 

Merke: Wir sitzen am Steuer!

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