Schritt 1, 2, 3 – und „Jo-Jo“ ist vorbei!

Unser letzter Blog 9 befasste sich mit der sog. “Homöostase”. Eine Möglichkeit der Erklärung, weshalb wir den sog. “Jo-Jo-Effekt” nach einer erfolgreichen Diät oft  erleben (z.B. nur Eier essen, nur Bananen essen, etc.). Da der Körper homöostatisch arbeitet (in Blog 9 erklärt), holt er sich das individuelle “Innere Gleichgewicht” nach kurzer Zeit zurück. Ein Erklärungsmodell.

Das ZAUBERWORTdem “Jo-Jo-Effekt” zu entgehen, heißt: Gewohnheiten neu!. Den Körper an neue Bedingungen heranführen, neue Regeln. Mit Geduld und mit der Zeit geht das Eintrainieren neuer Gewohnheiten. Es kommt darauf an, diese neuen Regeln einzuspulen, bis sie zu neuen Prägungen werden. Kein Verzicht, sondern eine Form der Ernährung wählen, die uns schlank bleiben lässt, sättigt und nicht leiden lässt. Eine Möglichkeit dazu ist Die Vollwertige Trennkost. 

Zitat Blog 9, : “Wenn wir bei der von uns gewählten Form – der Vollwertigen Trennkost – bleiben, nachdem wir z.B. 10 Pfund abgenommen haben und nun zu Normalportionen übergehen, bewirkt dies, dass wir nicht wieder zunehmen. Voraussetzung: wir bleiben beim Konzept!

Eine gute Stütze, auch und besonders in der Zeit der Reduktion sowie in der Zeit danach ist hierbei:

  • Schritt 1: Entscheidung
  • Schritt 2: Bestimmte Zeiten, bestimmte Mengen
  • Schritt 3: Eine gute Planung; ist alles da, alle Zutaten für meinen Tag? Erhält mein Körper alles, was er benötigt?

Früher hieß der Slogan: Frühstück wie ein König, Mittagessen wie ein Fürst, Abendessen wie ein Bettelmann.

Eine Form von „Sucht“ ist die Esssucht. Ingrid Schliesske (Begründerin der Vollwertigen Trennkost) schreibt: „Was nützt diese Weisheit, wenn sie auf esssüchtige Menschen trifft? Was es bei mir für Folgen hat, wenn ich mir ein reichhaltiges Kohlehydrat-Frühstück gönne, will ich Ihnen sagen: Ich programmiere damit mein Essverhalten für den ganzen Tag. Das heißt schlichtweg: So ein Frühstück ist für mich der Anfang vom Ende: Ich könnte essen, essen, essen. Geht es Ihnen nicht auch so?

Aufschluss: Die Makrobiotik vermittelt uns, dass Kohlehydrate nicht die Funktion der Sättigung beinhalten. Die Ernährung mit Eiweiß hat diese Funktion.

Da liegt „Des Pudels Kern“ begraben. Was verlangt denn ständig nach mehr und einem größeren Nachschlag? Kartoffeln, Nudeln, frisches Brot, Kuchen und Süßspeisen. 

Viel besser können wir den Tag mit dem „Muntermachermüsli“ beginnen. Das ist ein sog.  „Eiweißfrühstück“ (Eiweißvorverdauung). Wenn wir keine Äpfel mögen oder vertragen, nehmen wir ein anderes Obst. Oder wir essen den Vormittag über 1 Pfund Obst unserer Wahl (eine wunderbare Entschlackung!). Nur keine Bananen, Datteln oder Feigen („Kohlehydratvorverdauung“) verwenden. Ein Ananastag in der Woche ist auch zu empfehlen.

Was an dieser Stelle vermittelt werden muss: Bei den Begriffen „Eiweiß“ oder „Kohlehydrat“ oder „Neutral“ geht es um die Vorverdauung. Was erkennt und verdaut der Körper als „Eiweiß“ vor, was als „Kohlehydrat“? „Neutral“ kann zu beiden Formen. Es handelt sich hier um unterschiedliche Vorverdauungsenzyme- und  Systeme an unterschiedlichen Stellen und Stationen des Körper. Das ist die Erklärung für die Trennung von Lebensmitteln. Der Körper hat es dadurch leichter. Die Verdauung geht schneller. Und: wir haben kein Völlegefühl, Müdigkeit nach dem Essen, starker Kaffee nach dem Essen, etc. pp. Starker Kaffee ist aber trotzdem toll!

Planen wir so: Am Morgen hatten wir unsere Eiweißmahlzeit. Am Mittag nehmen wir unsere durchaus notwendige Kohlehydratmahlzeit zu uns. Damit haben wir die schlimmste Suchtgefahr hinter uns. Lasst uns die Kohlehydrate bis zum Nachmittag erledigt haben. Dann sind diese Suchtauslöser gebannt. 

Die Eiweißmahlzeit wird auf den Abend gelegt. Wie sieht diese aus? Salat soviel wir mögen, auch Gemüse, ein Steak, wie wir es für unsere Gesundheit als tragbar erachten. Eine Tasse Kaffee mit einem Löffel Schlagsahne macht das Essen rund. Immer noch nicht genug? Na dann noch Obst mit ein bisschen Käse. Der Abend ist ein Erfolg. Kein Völlegefühl, keine Ermüdung. Der Tag danach: kein Reueempfinden. Vielleicht ist das Steak am Anfang zu groß, der Käse zu reichlich, das gibt sich.

Um unsere Esssucht zu überlisten, wählen wir für zwischendurch idealerweise rohes Gemüse, wie:

  • Karotten
  • Radieschen
  • Kohlrabi
  • Stangensellerie
  • Blumenkohlröschen
  • Rettich
  • Paprika

Unser Tag wird ein Erfolg!

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