V … wie Vogel-V für Vorsorge

Vorsorge – diesem wohl allerwichtigsten Thema derzeit, sollten wir mehr Aufmerksamkeit schenken. Im letzten Blog 4 hatte ich begonnen, über unser Lymphsystem zu sprechen, das in Bahnen – ähnlich unserem Blutsystem – sich mit seinen Gefäßen und Lymphknoten über unseren Körper verteilt. Es ist ein Teil unseres weitreichenden Immunsystems. Heute, die Fortsetzung: Immunsystem Darm. 80% unseres Immunsystems, unseres Abwehrsystems also, liegen im Darm. So kommt zu unserer Entscheidung, was wir essen – unserer Ernährung also – ein wichtiger Faktor hinzu. Mein Wissen darüber möchte ich weitergeben. 

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit frischen, wertvollen Nahrungsbestandteilen stärkt unser Immunsystem – von Kohlenhydraten als Basis, über Eiweiße als Bausteine unseres Körpers, bis hin zu gesunden Fetten. Ebenso wichtig sind Mineralstoffe und Vitamine, die das Immunsystem unter anderem beim Kampf gegen Erkrankungen, besonders bei Erkältungen unterstützen. Vitamin C zählt neben den Vitaminen A und E zu den antioxidativ wirkenden Vitaminen. Antioxidantien sind wertvoll im Kampf gegen sog. „freie Radikale“. Diese sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die im Körper gebildet werden und durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase, Medikamente und Umweltgifte entstehen. Obige Vitamine verhindern oxidativen Stress. 

Fastfood ist nicht besonders nützlich, wählen wir besser beim Einkauf frische Gemüse und frisches Obst, am Besten, was regional wächst. Zu fett- und zuckerreich zu essen, bildet eine Gefahr für ein gesundes Darmmilieu. Auf die Aufnahme von Weißmehl, Zucker, ungesunden Fetten und zuviel tierischen Produkten sollte größtenteils verzichtet werden. Wichtig ist, viel frisches Obst, Gemüse und Salat, gern auch regional zu verzehren. 

Bewegung  und Sport an frischer Luft, also Sauerstoffzufuhr, erhöht die Chancen, dass wir gesund bleiben. Weitere gute Tipps zu unser aller Gesundheit sind unter Blogs 1-4 auf meiner Website hier im Blog zu lesen.

Ein weiterer guter Schritt zu gesunder Ernährung ist die Ernährung nach den Regeln der Vollwertigen Trennkost. Durch Trennung von Kohlehydrat und Eiweiß innerhalb einer Mahlzeit werden Darm und Drüsen entlastet. Der Grund dafür: wir haben unterschiedliche Vorverdauungsmechanismen für die Vorverdauung von Kohlehydraten und die Vorverdauung von Eiweiß. Was wird dabei erreicht? 1. Darm und Drüsen werden entlastet und so wird schneller verdaut. 2. Der Körper befindet sich abwechselnd in alkalischem Milieu und abwechselnd in saurem Milieu. Näheres dazu in meinem Kurs.

Schon Franziskus Sylvius, hessisch-niederländischer Arzt, Anatom und Naturwissenschaftler flämischer Abstammung fand bereits vor 400 Jahren heraus, dass ein Gleichgewicht zwischen saurem und alkalischen Milieu im Körper Gesundheit hervorruft.

Ist der Körper z.B. nur in saurem Milieu, fühlt man sich schlaff und erschöpft. Einschlafstörungen und ein unruhiger Schlaf sind die Folge. Sodbrennen, Unreinheiten der Haut können auftreten, um nur einige Beispiele zu nennen. Mehr zum Thema in meinem Kurs.

Durch jahrelange falsche Ernährung kann der Darm auch verschlackt sein. Die Verschlackung des Darms beeinträchtigt natürlich seine Funktion als großer Bereich unseres Immunssystems. Was hilft, ist einmal in der Woche einen Obsttag einlegen und nur frisches Obst zu sich zu nehmen. Oder einen entschlackenden Reis-Apfel-Tag. Dieser zucker- und salzarme Tag trägt auch zur Entwässerung des Körpers bei. 

Und sonst bereiten wir einfach Reis, Kartoffeln, Nudeln mit Gemüse und/oder Salat zu, oder Fleisch mit Salat und/oder Gemüse. Dann sind schon mal 3 Beine der Kuh vom Eis ….

Ein weiteres Problem für unsere Darmgesundheit, also weite Teile unseres Immunsystems, sind Medikamente und Antibiotika. Zeitweise sind diese Not wendig. Sie zerstören jedoch nicht nur Krankheitskeime, sondern greifen auch die nützlichen Keime unserer Darmflora an. Eine gesunde Darmflora nach Antibiotikagaben erhalten wir, wenn wir anschließend eine Darmsanierung durchführen. Informationen darüber erhalten Sie von mir oder Sie fragen Ihren behandelnden Arzt. 

Wir können einiges tun. Packen wir’s an!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.